Mittelfeldakteur Takumi Minamino von RB Salzburg steht kurz vor einem Transfer zu Liverpool. Die englische Medienlandschaft betitelt den Transfer bereits als fix, nun bestätigte auch der österreichische Serienmeister Gespräche mit den Reds.

Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund bestätigte in der heutigen Pressekonferenz vor dem Hartberg-Spiel erste Gespräche mit dem Champions-League-Sieger. „Es gibt aktuell Gespräche mit Liverpool“, sagte Freund und fügte hinzu: „Ich bin stolz, dass sich Vereine wie Liverpool für unsere Spieler interessieren. Ein Transfer in der Winterpause ist nicht auszuschliessen.“

Klare Statements wie diese haben haben Seltenheitswert, wenn es um eine anstehende Verpflichtung geht. Während die Verhandlungen offiziell bekräftigt wurden, schreibt David Maddock vom Mirror, dass der winterliche Übergang vom Minamino an die Anfield Road im Jänner 2020 längst in trockenen Tüchern sei. Tsubasa soll mit 1. Jänner 2020 offiziell als Neuzugang vorgestellt werden.

Eine Sache von Tagen heißt es, lediglich kleine Vertragsdetails müssen noch finalisiert werden. Die Ablöse beträgt demnach umgerechnet neun Millionen Euro, dank einer Ausstiegsklausel im Arbeitspapier.

Nach einer Reihe von Top-Leistungen in der Königsklasse – unter anderem ein Tor gegen Liverpool – wird der Marktwert des japanischen Nationalspielers auf rund 25 Millionen Euro geschätzt. Er wäre der erste asiatische Spieler in der Klubgeschichte Liverpools. Jürgen Klopp schätzt vor allem die Vielseitigkeit des 24-Jährigen im Zentrum.

Zudem hat er eine ausgesprochene Ballbeherrschung und findet – wie einst Philippe Coutinho – auf engsten Raum Lösungen. Außerdem ist auch seine Schnelligkeit und sein Pressing außerordentlich, alles Attribute, die in das Beuteschema von Klopp passen.

Salzburg droht kalkulierter Ausverkauf

Neben Minamino stehen auch Sturm-Juwel Erling Haaland und Hwang Hee-chan vor einem Wechsel ins Ausland. Der Norweger wird mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht, hingegen könnte der Südkoreaner seinem Teamkollegen in die Premier League zu Wolverhampton Wanderers folgen. Offen ist auch die Personalie Dominik Szoboszlai, der Ungar steht ebenso auf der Liste von Top-Klubs.

Doch für Salzburg überhaupt kein Problem, denn die Abgänge werden seit Jahren gewinnbringend einkalkuliert. Bereits in der Vergangenheit gab man namhafte Spieler wie Sadio Mané, Naby Keita, Munas Dabbur, Xaver Schlager oder Amadou Haidara ab. Ein Top-Scouting-System stellt sicher, dass Salzburg weiterhin die Stars von morgen wie am Fließband ausbilden.