Nun ist es offiziell: Innenverteidiger Sepp van den Berg verlässt Liverpool im Sommer und wechselt auf Leihbasis bis zum Ende der Spielzeit 2022/23 zum Traditionsklub FC Schalke 04.

Wie beide Vereine am Dienstag offiziell bestätigten, wird der 20-Jährige an den deutschen Erstligisten ausgeliehen. Bei der „Königsblauen“ erhält der Niederländer die Rückennummer 5. Über die weiteren Modalitäten des Wechsels vereinbarten beide Parteien Stillschweigen.

„Wir sind sehr froh, dass sich Sepp trotz großer Konkurrenz für uns entschieden hat. Mit ihm haben wir einen schnellen, zweikampf- und spielstarken Innenverteidiger gewonnen, der den Konkurrenzkampf im Kader so beleben wird, wie wir es uns nach dem Abgang von Malick Thiaw vorgenommen haben“, sagte Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder.

„Wir sind davon überzeugt, dass er das Potenzial hat, die dort entstandene Lücke zu schließen und er mit genau diesem Anspruch antreten wird.“ Coach Frank Kramer ergänzte: „Sepp ist ein Spieler, der nicht nur aufmerksam verteidigt, sondern auch unser Aufbauspiel mitgestalten kann.“

„Die Kombination aus Körperlichkeit und Technik, die sein Spiel auszeichnen, machen ihn zu einem interessanten Spieler für unsere Innenverteidigung. Ich freue mich sehr, ihn in unserem Team zu haben.“

Sepp zufrieden

Auch wenn die Karriere von van den Berg in Anfield zwei Jahre vor Vertragende praktisch vorbei ist (nur vier Pflichtspiele unter Klopp), ist der Jungverteidiger glücklich über seinen Wechsel.

„Ich habe mich riesig gefreut, als ich gehört habe, dass so ein großer Traditionsverein wie Schalke 04 Interesse an mir hat“, erklärte van den Berg. Schalke stichte Medienberichten zufolge unter anderem den 1. FC Köln aus.

„Den endgültigen Ausschlag haben die Gespräche mit Rouven Schröder und Frank Kramer gegeben. Sie haben mich für den Weg, den sie hier auf Schalke eingeschlagen haben, begeistert. Diesen werde ich ab sofort mit voller Überzeugung mitgehen.“

Für van den Berg geht es in der deutschen Bundesliga nicht nur darum genügend Spielpraxis zu sammeln, sondern auch bei außerordentlichen Leistungen und einem daraus resultierenden Transfer Geld in die Kassen Liverpools zu spülen.