Die Katze ist aus dem Sack: Aston Villa hat eine Einigung mit den Rangers über einen Wechsel von Steven Gerrard erzielt. Die Liverpool-Ikone tritt somit seinen ersten Job als Cheftrainer in der Premier League an.

In den letzten drei Jahren war Gerrard für den schottischen Traditionsklub Rangers FC sehr erfolgreich tätig. In der vergangenen Saison durchbrach er die Dominanz des Erzrivalen Celtic und führte die Rangers zum ersten Titelgewinn seit 2011. Auch aktuell sind die Rangers Spitzenreiter der schottischen Premier League (SPFL) sowie international in der UEFA Europa League vertreten.

Der Wechsel und daraus resultierende erste Trainerposten in der höchsten Spielklasse Englands kommt nicht von ungefähr. Gerrard deutete in der Vergangenheit immer wieder an, dass er für den nächsten Schritt bereit sei.

Druck ist groß

Zuvor war der ehemalige Kapitän der Reds Trainer im Juniorenbereich Liverpools, tätig ehe den Entschluss fasste, das Angebot der Rangers anzunehmen. „Aston Villa ist ein Klub mit einer reichhaltigen Geschichte im englischen Fußball, und ich bin unheimlich stolz, dessen neuer Cheftrainer zu werden“, wird Gerrard in seiner ersten Stellungnahme zitiert.

In Birmingham wartet auf den Champions-League-Gewinner von 2005 schwere Arbeit. Villa liegt nach elf Spieltagen in der Premier League mit zehn Punkten und zwei Zählern Vorsprung auf die Abstiegsränge auf Platz 16. Zwei Tage nach dem 0:1 bei Southampton – der fünften Niederlage in Folge – hatte der langjährige Trainer Dean Smith seinen Hut nehmen müssen. 

Der Druck, der auf Gerrard lastet, ist immens. Ein Scheitern würde auch die Chancen schmälern in den nächsten Jahren die Nachfolge von LFC-Trainer Jürgen Klopp anzutreten.

All the best, Stevie!