Für 21 Millionen Euro hätte Liverpool Ozan Kabak nach der Leihe in der abgelaufenen Rückrunde per Kaufoption verpflichten können, doch trotz 13 Startelf-Einsätzen verzichteten die Reds auf einen festen Transfer.

Da Schalke 04 aufgrund des Abstiegs auf Einnahmen angewiesen ist, waren die „Königsblauen“ in den anschließenden Verhandlungen offenbar zu deutlichen Abstrichen bereit – ohne Erfolg.

Wie der klubnahe Journalist Neil Jones auf der Insel berichtet, bot der Absteiger den türkischen Innenverteidiger für eine Ablöse von rund 11 Millionen Euro an, die Reds lehnten jedoch auch diese Summe ab. Zweifel am Wahrheitsgehalt dieser Offerte kamen jedoch schon einen Tag später auf.

Alles nur Quatsch?

Deutschlands größte Regionalzeitung im Ruhrgebiet, die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ) beschrieb die Meldung am Donnerstag mit Bezug auf eigene Informationen als „Quatsch“. Auch die „BILD Zeitung“ sprach zuletzt von mindestens 15 Millionen Euro Ablöse, die der Zweitligist mit dem Verkauf des 21-Jährigen Nationalspielers einnehmen möchte.

Wohin es Kabak letztlich ziehen wird, ist unbekannt. Zuletzt wurde der EM-Teilnehmer in England mit Leicester City, Newcastle United, Crystal Palace sowie in Deutschland mit Bayer 04 Leverkusen und RB Leipzig in Verbindung gebracht. Auch aus Frankreich soll Interesse bekundet worden sein. Die „WAZ“ bestätigte Angebote für Kabak.

Kabaks Marktwert wird auf 25 Millionen Euro geschätzt, womit er derzeit der wertvollste Profi in der 2. Bundesliga ist. Schalke hat Kabak zum gegenwärtigen Zeitpunkt freigestellt, damit er Verhandlungen mit anderen Klubs zu führen kann.