Nach scharfer Kritik von Fans, Verbänden und der britischen Regierung haben nach Manchester City nun auch Liverpool, Arsenal, Tottenham Hotspur und Manchester United sich von der Gründung der Super League verabschiedet.

„Der Liverpool Football Club kann bestätigen, dass unsere Beteiligung an den geplanten Plänen zur Bildung einer europäischen Super League eingestellt wurde“, ist auf der Klubwebseite zu entnehmen.

Laut Berichten bereitet auch Chelsea nur einen Tag nach Bekanntgabe des Projeke Dokumente vor, um sich offiziell als sechs der zwölf Mitgründer von den Plänen zu verabschieden. In Spanien wollen der FC Barcelona und Atlético Madrid einen Rückzieher machen.

City, United, Liverpool, Arsenal, Tottenham und Chelsea gehören zu sechs englischen Vereinen, die sich zur Gründung einer Super League bekannt hatten. Wobei Fans, Trainer und Spieler von den Klubbesitzern zu keinem Zeitpuntkt in die Entscheidungsprozesse eingebunden wurden.

Damit hat die selbsternannte „Super Six“ nur 48 Stunden standgehalten. Arsenal teilte mit: „Wir haben einen Fehler gemacht, und dafür entschuldigen wir uns.“ Das Vorhaben von Real-Präsident Florentino Pérez, der als treibende Kraft galt, ist damit krachend gescheitert. Er bezeichnete den Fußball zuletzt „im freien Fall“.

Aktuell bleiben daher aus Spanien nur noch Real Madrid sowie aus Italien Inter, AC Milan und Juventus.