Die Meldungen überschlagen sich im Minutentakt, doch eines ist nun gewiss: Manchester City verlässt offiziell die Super League. Auch Stadtrivale United zieht nach dem Desaster Konsequenzen und trennt sich von Geschäftsführer und ESL-Vizepräsident Ed Woodward zu Saisonende.

Innerhalb von nur 48 Stunden wurde Real-Präsident Florentino Pérez vom „Robin Hood“ zu großen Lachnummer: Die Super League steht vor dem Zusammenbruch! Nach großkotzigen Aussagen, den Fußball neu revolutionieren zu wollen, hagelt es nun an Lawinen von Rücktritten.

Neben dem offiziellen Klub-Statement Citys, bereiten Chelsea und Atlético Madrid Medienberichten zufolge zum gegenwertigen Zeitpunkt ihren offiziellen Ausstieg vor. Barça hingegen, möchte seine Mitglieder abstimmen lassen.

Pikant: Um 23.30 Uhr ist ein Pérez-Interview mit dem spanischen Radiosender SER angesetzt, ob dieses angesichts der aktuellen Ereignisse nun stattfindet, ist fraglich.

Es ist nur noch eine Frage von Stunden und Tagen, bis die Super-League-Blase platzt. Liverpool hat bisher noch keine Anstalten gemacht sich öffentlich zu diesem Fiasko zu äußern. Dafür aber der ehrenwerte Liverpool-Kapitän Jordan Henderson und seine Teamkollegen, die auf Social Media ein einheitliches Textsujet gepostet haben.

„Wir mögen sie nicht und wir wollen sie nicht. Das ist unsere gemeinsame Position. Unsere Hingabe zum Sport und seinen Fans ist absolut und bedingungslos.“

Doch selbst bei einem erzwungenen Ausstieg der Reds werden die Fanproteste weitergehen. Die Fenway Sports Group, rund um Besitzer John W. Henry, ist im Nordwesten Englands nicht mehr willkommen. Der Imageschaden ist enorm, das Vertrauensverhältnis zu Fans, Trainer und Spielern endgültig zerstört.