Europas Fußball droht eine Zerreißprobe: Erneut drohen Top-Klubs mit einer Abspaltung und meinen es mit der Gründung der neuen kapitalistischen „The Super League“ offensichtlich sehr ernst.

In der Nacht von Sonntag auf Montag gaben zwölf Klubs in einem gemeinsamen Statement offiziell bekannt, eine neue Spitzenliga gründen zu wollen und damit die UEFA Champions League zu verlassen. Gleichzeitig soll der asiatische Markt stärker bedient werden, wo es kaum bis keine kritischen Stimmen zur Super League gibt. 

Man kennt aus Partnerschaften, wenn ein Teil droht, die Beziehung zu beenden. Wirklich ernst nimmt man es nicht, bis es dann wirklich knallt. Gleichermaßen verhält es sich mit den Plänen der Top-Klubs aus den vergangenen Jahren. Von Spielzeit zu Spielzeit kochte das Thema hoch, aber niemand nahm es ernst, doch nun könnte die schmierige und ekelerregende Affenliga zur bitteren Realität werden.

Nichts aus der Vergangenheit gelernt

Liverpool ist leider eines der zwölf Gründungsmitglieder dieses zynischen Projekts. Und wenn wir dachten, es kann nach den zwei Cowboys Thomas Ollis Hicks und George Gillett nicht mehr schlimmer kommen, wurden wir in den Morgenstunden des heutigen Tages knallhart eines Besseren belehrt.

Real-Präsident und gleichzeitig CEO der Super League Florentino Pérez, konnte als treibende Kraft offenbar auch Reds-Eigentümer John W. Henry (der als Vorsitzender fungieren soll) von einer Teilnahme überzeugen. So sehr überzeugen, dass Henry jegliche Werte und Grundprinzipien über Bord geworfen hat.

Und das, obwohl bereits die Investmentfirma RedBird Capital Partners, die NBA-Superstar LeBron James mitbesitzt, Anteile für 735 Millionen US-Dollar erworben hat. Die Einnahmen aus der Premier League und Königsklasse sind augenscheinlich viel zu wenig. Eine Eliteliga für Superreiche muss also her, eine Liga, die mit 3,5 Milliarden Startkapital von JP Morgan (eine US-amerikanische Bank mit Sitz in New York City) Euro um sich wirft.

Ja, wir wissen’s eh

Nicht, dass die UEFA, Premier League und TV-Anstalten jetzt soziale Non-Profit-Organisationen wären und aus Nächstenliebe handeln, aber dieser neue künstliche Wettbewerb bringt das Fass endgültig zum Überlaufen. Selbstverständlich ist auch die neue Champions-League-Reform ab 2024 aufs Schärfste zu verurteilen. Die UEFA hat in ihren Reformplänen keinen Fick auf kleinere Klubs und Ligen gegeben.

Aber: Liverpool ist also mit sechs gewonnenen Titel tatsächlich bereit einen altwürdigen und prestigeträchtigen Wettbewerb zu verlassen? All die Europacup-Geschichte und legendären „Anfield European Nights“ wären mit einem Schlag wertlos. Einfach so, weil John W. Henry mit 71 Jahren und sein Board aus reiner Profitgier handeln.

Das Vorhaben stößt auf keine Gegenliebe, im Gegenteil: Seit heute Morgen diskutieren wir intern heiß über das Vorhaben und stellten vor allem eines fest – wie sehr wir von unserem heiß geliebten Verein enttäuscht und verraten wurden. Der Imageschaden ist enorm und die FSG schafft es tatsächlich weiterhin von einem Fettnäpfchen ins andere zu treten.

Erst Ticketpreise, dann die Corona-Kurzarbeit sowie gegen lokale Independent Labels rechtlich vorzugehen, darüber hinaus „Liverpool“ als Marke einzutragen und jetzt eine neue Liga. Was stimmt mit euch nicht? Nein, so geht es nicht weiter. Spieler und Trainer werden in Entscheidungsprozessen übrigens nicht eingebunden.

“At a football club, there’s a holy trinity – the players, the manager and the supporters. Directors don’t come into it. They are only there to sign the cheques.“

Bill Shankly

Jeder Fan muss sich nun selbst hinterfragen: Möchte ich weiterhin rücksichtslose Profiteure unterstützen oder setzt jeder Einzelne von uns ein Zeichen. Welche Strahlkraft Fans besitzen und vor allem welchen Einfluss wir Fans auf Spiele einnehmen können, wissen wir spätestens seit Ausbruch der Corona-Pandemie.

Und ja, wir dürfen in Zeiten wie diesen romantisch und gleichzeitig angewidert sein. Es ist, wie Gary Neville richtig zusammengefasst hat, ein krimineller Akt gegen die Fans und Historie. Es ist eine Schande. Wie wollen wir kommenden Generationen Liverpool nahebringen, unter welchem Aspekt?

Auch wir als Branch müssen unsere Rolle gegenüber unserem Klub hinterfragen. Als Branch ist es sogar unsere Verpflichtung solche Entwicklungen zu hinterfragen. Wir können und wollen solche Entwicklungen nicht unterstützen. Fans sehen das Gesamtbild, Geschäftsmänner nur Zahlen. Groß angelegte Proteste werden landesweit folgen und auch wir werden Teil der Protestbewegung sein. Genug ist genug! Liverpool ist weitaus mehr als nur eine globale Marke.

Es wird die Zeit nicht mehr geben, wo sich Eigentümer mit fremden Federn schmücken. Es wird die Zeit nicht mehr geben, wo man die spanische Hauptstadt regelrecht eingenommen hat. Es wird die Zeit nicht mehr geben, wo Fans ihre Mannschaften in hoffnungslosen Spielen zum Sieg gepeitscht hat. Und es wird die Zeit nicht mehr geben, wo Anfield als einer der gefürchtetsten Fußballorte galt. Anfield wird verstummen, was bleibt sind teure bezahlte Werbeslogans: „We Are Liverpool. This Means More“, my Ass!

Red Fellas-Mitgliederstimmen zur Super League:

Daniel W.

„Ich bin der Meinung, dass die ganze Kommerzialisierung des Fußballs das Erlebnis Fußball zerstört. Es sollte wieder bedacht werden, dass es die Liebe der Menschen zu dem Sport ist, dass alles ausmacht. Kein Geld der Welt kann all die Emotionen der Leute wett machen, die Monatsgehälter investieren, um Season Tickets zu erwerben. Erst VAR und jetzt die Super League – nein zu beiden! Ich will meinen Sport zurück, in den ich jahrzehntelang alles investiert habe. Erst aktiv und jetzt als Fan. Aber immer Liverpool im Herzen.“

Mazlum D.

„Alles was Shankly und Co. in den 60er, 70er und 80er aufgebaut haben, wird zerstört. ‚You’ll Never Walk Alone‘ verliert seine Bedeutung. Selbst wenn es zu keinem Ausschluss aus der Premier League kommt, wird die Liga komplett unattraktiv, sobald man nicht mehr um den Titel mitspielt. Leistungsprinzip und Wettbewerb definieren jede Sportart, das fällt mit der Super League komplett weg.“

Falco G.

Ich finde noch immer keine Worte dafür, es fühlt sich wie ein sehr schlechter Scherz an. Wie, wenn dem was du liebst, die Seele rausgerissen wird. Plötzlich musst du dich für deinen Verein rechtfertigen, der auf einmal zeigt, dass er komplett vergessen hat, wo er herkommt -nämlich aus der Arbeiterstadt an der Mersey. Da wo ehrliche Arbeit immer belohnt wurde. Und jetz sowas? Man dachte mit Hicks und Gillet hat man das Schlimmste überstanden und mit der FSG einen tollen Eigentümer, der Tradition und Herkunft würdig fortsetzt. Und jetzt sowas? Bill Shankly würde sich im Grab umdrehen. We are Liverpool? This means more? Fuck off! You are Liverpool and this means nothing without us (Fans).

Klaus F.

„Als wenn unser aller Leben in sehr vielen Ebenen nicht schon genug aus den Fugen gerät, nun auch noch DAS. Egal, was die Zukunft bringt, ‚YNWA‘ hat wahrscheinlich nicht nur bei mir Unglaubliches vermocht, Unentdecktes/Unbekanntes sichtbar gemacht, Neues erfahren lassen, Schönes entstehen lassen, Unbekannte zu Freunden werden lasse und vieles mehr! In der Hoffnung, dass dieses auch künftigen Generationen vergönnt sei und dieser von purer Gier gefütterte Albtraum sich verflüchtigt.“

Johannes B:

„Trotz der mangelnden Entwicklungen in der UEFA (zum Beispiel die Nicht-Sperre von Manchester City), finde ich, dass die Super League eine Farce ist. Es kann doch nur wieder um das Thema Geld (mehr, mehr und nochmals mehr) und die bessere Vermarktung gehen. Somit werden nationale Bewerbe echt uninteressant – ja, der Meister bleibt Meister, aber der Rest der Premier League (Qualiplätze) wird doch komplett uninteressant Ich hoffe, es ist nur ein Druckmittel, um die UEFA in Bewegung zu bringen. Alles andere wäre sehr schade.“

Dominik E.

„Mit dem Papa im Kinderwagen schon am heimischen Fußballplatz dabei, aufgewachsen mit Tradition, Fans und Vereinstreue. You’ll Never Walk Alone das erste Mal gehört und nie mehr vergessen – Liverpool hat mein Herz erobert. Der Kleine fordert den Großen, als Außenseiter 2005 den Henkelpott geholt. Eine Super League zerstört alles, was ich am Fußball Liebe und mit dem ich mein Leben Lang aufgewachsen bin. #fußballgehörtdenmenschen“

David S.

„Die Super League verkörpert all das, wofür der Fußball nicht stehen sollte. Ich bin sehr enttäuscht von unserem Verein, dass er sich für so einen Weg entscheidet. Die Super League darf nicht das sein, wofür der Liverpool Football Club steht!“

Josef P.

„Diese Eliteliga ist der Zenit der Kommerzialisierung des Fußballs! Eine Elite von Milliardären der Arabischen Halbinsel, aus Russland, Europa und Nordamerika zerstört die wahren Werte des Fußballs. Schon schlimm genug, dass die Stadien mit ausländischen Fußballtouristen gefüllt sind, während sich Stadionnachbarn kein Ticket mehr leisten können und ein Trikot von minderwertiger südostasiatischer Qualität 120 Euro kostet. Die UEFA braucht aber nicht so scheinheilig sein und von den eigenen Missständen ablenken, Korruption, Financial Fairplay, Conference League und vieles mehr. Ganz zu schweigen vom Weltmafia-Verband FIFA, mit ihrer vierjährigen Diktatorenhuldigung! Quo vadis Fußball?“

Andreas E.

„Ich habe heute Nacht noch meine Mitgliedschaft beim LFC beendet und heute morgen fühlt es sich an, als wäre jemand gestorben. Ich kann sowas nicht supporten, es geht einfach nicht. Bin seit über 20 Jahren LFC-Fan und hab in diesen Jahren viel geweint, gelacht und einige unvergessliche Momente erlebt. Jetzt fühlt es sich ein bisschen so an wie damals 2005. Ich war früher Fan der Austria Salzburg und mit Red Bull bin ich gegangen. Ich weiß, die Situation ist jetzt anders, aber das woran ich abseits vom Fußball beim LFC geglaubt habe, das haben die Eigentümer jetzt verraten und verkauft.“

„Ich bin nicht naiv – ich weiß, wie das Ding in England läuft und ich weiß, dass FSG ein gewinnorientiertes Unternehmen ist – und einige Male war es bereits heikel (Ticketpreise, „Liverpool“ als Marke eintragen zu wollen und vieles mehr). Aber irgendwie konnte man immer darüber hinwegsehen. Aber das jetzt macht mich traurig, wütend und ich schäme mich. Ich bin überzeugt, dass viele Fans ihrem Ärger Ausdruck verleihen werden, dass Spieler und Trainer sich dagegen öffentlich aussprechen.“

„Aber das Vertrauen ist beschädigt, der Fußball wird darunter leiden und der LFC wird, zumindest eine Zeit lang, nicht mehr das verkörpern, wofür er eigentlich steht. Ich weine fast, während ich das schreibe. Meine Frau und ich wurden am 30. Mai 2019 (einen Tag vor Madrid) Eltern von Zwillingen. Ich habe ihnen als erstes musikalisches Stück „You’ll Never Walk Alone“ vorgesungen und ihnen versprochen, eines Tages mit ihnen Liverpool zu besuchen. Ich hoffe, das wird auch irgendwann wieder möglich sein und sich dabei in den Spiegel schauen zu können.“

Tobias G.

„Zuerst muss gesagt werden: Geld regiert die Welt, natürlich den Fußball. Dass ein Scheich zum Beispiel Interesse an dieser scheinheiligen Super League hat und nur an die Kohle denkt, ist jeden von uns bewusst. Aber unser Verein? Nein, das macht mich einfach nur traurig. Bei anderen Vereinen wird das vom Fan vielleicht nicht derart emotional gesehen, aber bei uns ist vieles anders. Wir Mitglieder wissen alle spätestens seit unserem ersten Besuch in Liverpool was der Fußball für die Stadt und vor allem für die Menschen bedeutet.“

„Die Zeiten sind durch die Corona-Pandemie bereits schwer genug. Existenzen sterben, Menschen verlieren ihre Jobs. Aber der Fußball bleibt. Etwas an die Menschen noch glauben – dachte ich zumindest. Was ist aus unserem einstigen Arbeiterverein geworden. Klar ist auch, dass er in derartiger Form nicht mehr greifbar ist, aber es gehört eben zur Geschichte und Entstehung des Vereins. Verein und Stadt haben sich über Jahrzehnte angepasst. Der Verein lebt vor allem auch von der Geschichte. Mit allen Höhen und Tiefen, mit Tragödien, mit sportlichen Erfolgen und Misserfolgen. Das alles wäre nichts mehr wert, wenn man durch so einen Rotz seine Seele verkaufen würde.“

„Hauptgründe warum wir diesen Verein leben und lieben. Das alles hätte einen faden Beigeschmack. Jeder Fan wünscht sich Erfolg für seinen Verein, aber nicht um jeden Preis. Dann lieber im Niemandsland der Championship oder sonst wo rumgurken. Aber mit diesen Plänen wäre einfach eine bestimmte Grenze überschritten. Das ist nicht unser Liverpool, einfach nicht unser Stil. Der Fußball ist kaputt, aber damit wäre er komplett gestorben. Ich hoffe der Shitstorm wird mächtig einschlagen und der Klub wird irgendwie noch einen Rückzieher machen. Ich liebe den Klub und kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen, aber das wäre ein richtiger Schlag in die Fresse.“

Predrag B.

„Als ich heute die Berichte über die Super League gelesen habe und daraus resultierend unseren Beitritt in diese geldgeile Zirkusliga, war ich absolut geschockt. Ich bin immer noch sprachlos. Alle Werte, die unser Verein vertritt, sind von einem zum anderen Moment nichtig geworden. Nicht nur das, sondern unser geliebter Fußball ist mit heute gestorben, sofern sich die Pläne bewahrheiten. Ich werde meine Mitgliedschaft bis auf weiteres stilllegen, das möchte und werde dieses Projekt nicht unterstützen. Ich bin wirklich fassungslos.“

Martin K.

„Als grundlegend positiver Mensch, versuche ich hier immer noch die positive Seite der Super League zu finden. Es gelingt mir leider seit dem Aufwachen heute Morgen nicht. Gestern Abend dachte ich noch, es sei das klassische Gerücht, welches eben jährlich kommt, um Druck auszuüben. Doch als ich dann das Statement unseres Klubs gelesen habe, bekam ich es mit der Angst zu tun. Nun ist also mehr dran? Ich hoffe allerdings immer noch, dass diese Schnapsidee nicht umgesetzt wird. Ich liebe den Liverpool Football Club seit so vielen Jahren und habe schon einiges erdulden müssen.“

„Mir ist natürlich auch klar, dass sich im Fußball bereits jetzt schon alles nur noch ums Geld dreht. Man sieht ja die Auswüchse mit den immer absurderen Reformen der Champions League, der Vergabe einer WM nach Katar, den Unsummen an Ausgaben für Transfers vor allem in der Premier League. Irgendwie war mir auch klar, dass die Spitze unseres Clubs, dass ganze „This means more“-Gequatsche hauptsächlich aus marketingtechnischen Überlegungen betreibt. Als Supporter hofft man aber doch immer, anders als andere Klubs zu sein.“

„Sind wir ein Stück weit bestimmt, vor allem im Vergleich zu City, Chelsea als Beispiel. Leider hat sich der Klub hier, aus welchen Gründen auch immer, hinreißen lassen bei einem absoluten schwachsinnigen Projekt mitzumachen. Aber warum? Als würden wir von der Premier League und Champions League so wenig Einnahmen kreieren. Als würden wir so wenig durch den Nike-Deal erhalten und wir generell durch den Verkauf von Merchandising so wenig einnehmen.“

„Im Vergleich zu den Scheichs-Klub zählen wir finanziell nicht zur Top-Elite, aber das will ich auch gar nicht sein. Klar fehlen die Zuschauereinnahmen, aber nichts was man nicht ausgleichen könnte. Sportliche Gründe kann es auch keine geben – wo bleibt die Competition, wenn man nie absteigen kann? Wo bleibt die Motivation, wenn man in der Liga nicht mehr um einen Platz kämpfen muss? Weniger Spiele werden es dadurch auch nicht, wenn wir wöchentlich ein weiteres Spiel haben.“

„Das bringt mich zu einem weiteren Kritikpunkt. In einer Zeit in der man mitten in einer Pandemie, aber vor allem auch in einer riesigen Klimakrise steckt, will man einen Wettbewerb mit Mannschaften aus ganz Europa machen? Jede Woche fliegt man quer durch den Kontinent, um Spiele abzuhalten? Hinzu kommt die Logistik, Klimaneutralität sieht für mich anders aus.“

„Ich persönlich weiß nach wie vor nicht, wie ich das einordnen soll. Ich liebe nicht nur den LFC, sondern auch die ganze Stadt, die Leute, die ganzen Independent Labels, die Musik, einfach alles. Es würde mir schwerfallen, dass alles hinter mir zu lassen. Liverpool ist für mich mehr als nur Fußball geworden. Ich mag zwar im fernen Österreich wohnen, doch habe ich die Stadt im Herzen und es würde mich traurig machen das alles zu verlieren, weil die Besitzer unseres Clubs an einer Nicht-Super-League teilnehmen wollen.“ 

„Ich hoffe, dass wir uns da zurückziehen oder diese Liga nie zu Stande kommt. Ich bin überzeugt davon, dass die Spirit of Shankly Supporters Union und auch alle anderen einen kräftigen Protest lostreten werden, dass sich unsere Besitzer das nochmal überlegen. Die müssen merken, dass FOOTBALL WITHOUT THE FANS wirklich NOTHING ist und dass es nicht sein kann, die Werte des Klubs mit Füßen zu treten.“

Xaver B.

„Für mich ist die Super League ein Zeichen dessen, wie abgehoben der Sport mittlerweile ist. Während einer weltweiten Pandemie sowas durchziehen, ist echt frech. Ob Privatpersonen oder Firmen, alle kämpfen ums finanzielle Überleben. Das ist ein absolutes Desaster. Wenn das wirklich durchgezogen wird, sehe ich für die 12 Mannschaften absolut schwarz. Ich werde meine LFC-Mitgliedschaft kündigen. Ein ganz trauriger Tag für den Fußball.“