Liverpool muss für Offensiv-Top-Talent Harvey Elliott kräftig draufzahlen. Wie Fuhlam am Donnerstag bekannt gab, haben die „Cottagers“ im Ablösestreit mit den Reds vom Professional Football Compensaton Committee (PFCC) Recht bekommen. Der englische Meister muss umgerechnet 4,5 Millionen Euro für den 17-Jährigen Flügelstürmer, der aktuell an Blackburn ausgeliehen ist, nachträglich überweisen.

Hintergrund ist eine vereinbarte Klausel, die nach Fulhams Ansicht beim Elliott-Transfer nach Anfield im Jahr 2019 gegriffen hat. Ursprünglich hatten die Londoner sogar über elf Millionen Euro an Nachzahlungen gefordert. Der Klub von Jürgen Klopp kommt nun zwar günstiger, aber nicht komplett unbescholten davon. Der Gerichtsstreit hatte sich bereits vor zwei Jahren angekündet (wir berichteten).

Liverpool nimmt Gerichtsurteil an

Liverpool nahm das Urteil zur Kenntnis: „Der Liverpool Football Club respektiert das Ergebnis des fairen und gründlichen Prozesses des PFCC in dieser Angelegenheit“, ist auf liverpoolfc.com zu entnehmen.

„Wir möchten dem Gremium für seine Zeit und Sorgfalt bei der Entscheidungsfindung danken. Wir freuen uns jetzt darauf, Harvey im Sommer von seinem Leihvertrag bei Blackburn Rovers zurück zu begrüßen und ihm dabei zu helfen seine Karriere weiter voranzutreiben.“

Elliott trug sich – damals noch im Fulham-Trikot – am 4. Mai 2019 als jüngster Premier-League-Spieler ein, als er bei der 0:1-Niederlage der Cottagers von Ex-Coach Slaviša Jokanović gegen Wolverhampton eingewechselt wurde.

Mit 16 Jahren und 174 Tagen wurde Elliott unter Reds-Trainer Jürgen Klopp zum jüngsten Spieler, der jemals in einem Pflichtspiel von Beginn an ran durfte und der zweitjüngste überhaupt (den Rang hält weiterhin Jerome Sinclair).