Jürgen Klopp trauert: Die aus Glatten im Schwarzwald stammende Elisabeth Klopp starb im Alter von 81 Jahren, wie das Rathaus der baden-württembergischen Gemeinde sowie Klopp-Berater Marc Kosicke am Mittwoch bestätigten.

Die geliebte Mutter sehr schmerzhaft zu verlieren, bedeutet auch immer ein Stück Heimat zu verlieren. Das erlebt jetzt auch LFC-Boss Jürgen Klopp. Doch zur Beerdigung nach Deutschland kann der 53-Jährige Erfolgstrainer angesichts der Corona-Pandemie nicht fliegen, um gebührend Abschied zu nehmen.

Großbritannien zählt wegen der als besonders ansteckend eingestuften Coronavirus-Mutation (B.1.1.7) als Hochrisikoland, aus dem eine Einreise nach Deutschland bis mindestens 17. Februar 2021 untersagt ist.

„Sie hat mir alles bedeutet“

„Dass ich bei der Beerdigung nicht dabei sein kann, ist den fürchterlichen Zeiten geschuldet“, erklärt der in Liverpool lebende Trainer. Aber: „Sobald es die Umstände zulassen, werden wir eine wundervolle, ihr entsprechende Gedenkfeier abhalten“, sagte der Meistermacher dem Schwarzwälder Boten.

„Sie hat mir alles bedeutet. Sie war eine richtige Mama im besten Sinne des Wortes“, fügte der Diplom-Sportwissenschaftler hinzu. „Als gläubiger Christ weiß ich, dass sie jetzt an einem besseren Ort ist.“

Aus der Ehe zwischen Elisabeth und Norbert Klopp gingen – neben Jürgen – auch seine beiden Schwestern Isolde (1962) und Stefanie (1960) hervor. Um die Oma und Ur-Oma trauern auch die sechs Enkel Simone, Dennis, Marc, Benny, Franziska und André sowie die vier Urenkel Milane, Tom, Erik und Linus. Klopps Vater starb im Jahr 2000 nach kurzer schwerer Krankheit bereits im Alter von 66 Jahren.