Virgil van Dijk hat sich nach seinem Kreuzbandriss im Merseyside Derby gegen Everton (2:2) erstmals zu Wort gemeldet. Der 29-Jährige Abwehrboss will sich komplett auf die Rehabilitation fokussieren, um bald wieder auf dem Rasen zu stehen.

„Heute Nachmittag habe ich mich mit einem führenden Berater getroffen, um mit der Planung der genaueren Details meiner Rehabilitation nach dem gestrigen Vorfall zu beginnen“, schrieb van Dijk am Sonntagabend auf Instagram.

Das rüde Einsteigen von Everton-Keeper Jordan Pickford überschattete das 237. Stadtderby bereits sehr früh. Van Dijk muss minutenlang behandelt werden, ehe er das Feld verletzt verließ. Der Operation soll am heutigen Montag erfolgen.

Der Oranje-Kapitän wird mehrere Monate pausieren müssen, ehe er für Liverpool wieder auflaufen kann. Wann genau das sein wird, weiß niemand so genau. „Für seine Rückkehr ins Geschehen wurde kein spezifischer Zeitrahmen festgelegt. Nach der Operation wird Virgil van Dijk ein Rehabilitationsprogramm mit der medizinischen Abteilung beginnen“, hieß es in der Klub-Mitteilung.

Mit Gottes Hilfe

Einen Kreuzbandriss wollten die Reds bisher nicht bestätigen, auch van Dijk selbst nicht. „Ich bin jetzt voll und ganz auf meine Genesung konzentriert und werde alles tun, um so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen. Trotz der offensichtlichen Enttäuschung bin ich fest davon überzeugt, dass ich mit Gottes Hilfe besser, fitter und stärker als je zuvor zurückkehren werde“, konnte man aus dem emotionalen Statement entnehmen.

„Im Fußball wie auch im Leben glaube ich, dass alles aus einem bestimmten Grund geschieht. Deshalb ist es wichtig zu versuchen, auf dem Laufenden zu bleiben, egal ob ich durch Höhen oder Tiefen gehe. Mit der Unterstützung meiner Frau, meiner Kinder, meiner Familie und aller in Liverpool, bin ich bereit für die bevorstehende Herausforderung.“

„Ich möchte mich bei allen für die ihre Genesungswünsche bedanken. Es bedeutet mir und meiner Familie sehr viel und ich werde jetzt alles tun, um meine Teamkollegen auf jede erdenkliche Weise in den kommenden Wochen zu unterstützen. Ich komme wieder.“