Die nächste große Anerkennung für die Arbeit von Jürgen Norbert Klopp: Der Cheftrainer der Reds ist nach der herausragenden Saison Liverpools samt erster Meisterschaft seit 30 Jahren von seinen Trainerkollegen zum Manager des Jahres gewählt worden. Klopp folgt auf Sheffield Uniteds Cheftrainer Chris Wilder, der die prestigeträchtige „Sir Alex Ferguson Trophy“ nach dem Premier-League-Aufstieg in der Vorsaison erhalten hatte.

„Ich bin absolut begeistert, diese wunderschöne Trophäe zu bekommen. Sie ist wirklich wunderschön“, sagte Klopp, der sein Team zu 99 Premier-League-Punkten klar vor Verfolger Manchester City (81) zur insgesamt 19. Meisterschaft geführt hat, über seinen Preis.

Zudem erinnerte er sich an die erste Begegnung mit Manchester Uniteds Trainerlegende Sir Alex Ferguson (78): „Wir hatten ein gemeinsames Frühstück. Für mich war es so, als würde ich den Papst treffen. Ich hätte in diesem Moment nie gedacht, dass ich irgendwann mal die Trophäe in der Hand halten würde, die nach ihm benannt ist.“

Morgens um 03.30 Uhr

Dass sich Klopp nach dem 4:3-Spektakel gegen Chelsea am vorletzten Spieltag und der darauf folgenden Meisterfeier das eine oder Pint gönnen wird, war abzusehen. Aber das er morgens um 03.30 Uhr betrunken Sir Alex Ferguson anruft, war nicht geplant.

Was folgte war ein legendärer Anruf: „Jürgen, deine Persönlichkeit hat den ganzen Verein durchlaufen und ich werde dir verzeihen, dass du mich um 03.30 Uhr morgens geweckt hast, um mir mitzuteilen, dass ihr Liga gewonnen habt“, scherzte Ferguson in einer Videobotschaft.

Der Schotte fügte hinzu: „Du hast es absolut verdient. Die Leistung deiner Mannschaft war herausragend.“ Klopp selbst, will nach der historischen Spielzeit 2019/20 erstmal Melwood fernbleiben und „Zeit mit seiner Familie verbringen“, mehr bräuchte er aktuell nicht.