Für Liverpool läuft es nicht nur sportlich wie am Schnürchen, auch wirtschaftlich können die Reds punkten. Trotz Rekord-Ausgaben in Höhe von 223 Millionen Pfund (umgerechnet 262 Millionen Euro) im Vorjahr, konnte Liverpool aufgrund diverser Einnahmen ein Plus von 42 Millionen Pfund (umgerechnet 49 Millionen Euro) verzeichnen.

Es war ein denkwürdiges Jahr 2019 für den Liverpool Football Club:

  • Der sechste Champions-League-Titel
  • Vier Neuverpflichtungen
  • Elf Vertragsverlängerungen
  • Abschluss des ersten Trainings-Sponsorvertrags
  • Neun neue kommerzielle Partnerschaften abgeschlossen
  • 7. Platz in der Deloitte Football Money League gefestigt
  • 50 Millionen Pfund (umgerechnet 58 Millionen Euro) Investition in neues Trainingsgelände

Durch die sportlichen Erfolge und den daraus resultierenden wirtschaftlichen Gewinn, konnte der englische Spitzenreiter – trotz der Verpflichtungen von Alisson Becker (62,5 Millionen), Naby Keita (60 Millionen), Fabinho (45 Millionen) und Xherdan Shaqiri (14,7 Millionen) immer noch einen beachtlichen Profit erzielen.

„Die finanzielle Nachhaltigkeit ermöglicht es uns, erhebliche Investitionen sowohl in die Rekrutierung von Spielern als auch in die Infrastruktur zu tätigen. Die Möglichkeit, in der abgelaufenen Finanzperiode mehr als 220 Millionen Pfund zu investieren, ist das Ergebnis einer erfolgreichen Geschäftsstrategie, insbesondere der erheblichen Steigerung der kommerziellen Einnahmen“, sagte COO Andy Hughes.

Der Umsatz stieg um 78 Millionen Pfund auf 533 Millionen, was gleichzeitig der der siebte Platz in Deloitte Football Money League bedeutet. Es wurde dabei ein Anstieg in allen Bereichen wie Merchandising oder Spieltage verzeichnet.

Hughes fügte hinzu: „Die finanziellen Ergebnisse und die anhaltende Phase des soliden Wachstums, sind ein Beweis dafür, dass die Fenway Sport Group weiterhin große Ambitionen des Klubs unterstützt. Die Einnahmen werden sowohl in den Kader als auch in die Infrastruktur reinvestiert.