Kurze Verschnaufpause vom stressigen Premier League Alltag: In der vierten Runde des FA Cups (26.1. – 18.00 / live auf DAZN) gastieren die Champions of the World beim Drittligisten Shrewsbury Town. Es ist zu erwarten, dass Jürgen Klopp wieder einigen Youngsters die Chance geben wird sich auf der großen Bühne zu beweisen!

Dieses Wochenende macht die Premier League Pause und die Reds sind im FA Cup im Einsatz. In der vierten Runde des ältesten Pokalwettbewerbs der Welt reisen die Reds zum 16. der League One (der dritthöchsten englischen Spielklasse) Shrewsbury Town. Die Mannschaft von Sam Ricketts konnte in der dritten Runde immerhin Bristol City aus dem Pokal werfen, die Reds sind also gewarnt!

Liverpool in Überform

Was soll man da noch großartig sagen … egal, was der Gegner zur Zeit auch versucht, die Reds haben den längeren Atem und gewinnen am Ende doch. So geschehen auch am Donnerstag im Molineux, wo die Reds gegen einen sehr starken Gegner einen alles andere als guten Tag erwischten, am Ende aber doch einen Weg fanden zu gewinnen.

Angeführt vom überragenden Captain Jordan Henderson sah es lange Zeit nach einem ungewohnten Punktverlust für die Reds aus, Bobby Firmino sicherte aber mit einem weiteren Auswärtstor den 14. Premier League Sieg in Folge. Bobby hat damit alle seine acht Saisontore bislang auswärts erzielt.

Durch den Sieg blieben die Reds das 40. Premier League in Folge ungeschlagen und konnten damit die Serie von Chelsea aus der ersten Mourinho Ära egalisieren. In der Geschichte der höchsten englischen Spielklasse gibt es nun nur mehr zwei Teams die länger ohne Niederlage blieben: Die berühmten Invincibles von Arsenal mit 49 Spielen in Folge ohne Niederlage und Nottingham Forest in den 1970ern mit 42 unbesiegten Spielen in Folge. Der Countdown läuft!

Shrewsbury in League One nur Mittelmaß

Wie vermutlich gegen so ziemlich jede Mannschaft der Welt zur Zeit ist Liverpool auch gegen Shrewsbury Favorit. Die Mannschaft von Sam Ricketts befindet sich auf dem 16. Tabellenplatz der League One, was so ziemlich den Erwartungen vor der Saison entspricht. Shrewsbury setzt auf eine starke Defensive, speziell zu Hause werden sehr wenige Tore kassiert.

Mit diesem Rezept wurde in der 3. Runde des FA Cups auch Andreas Weimanns Bristol City mit 1:0 besiegt, ein Traumtor von Aaron Pierre in der 89. Minute besiegelte dabei den Sieg für Shrewsbury. Abgesehen von Pierre sind Callum Lang und Josh Laurent noch zwei Spieler auf die die Reds aufpassen werden müssen.

Der größte Erfolg in der FA Cup Geschichte Shrewsburys ist ein Sieg gegen Everton aus dem Jahr 2003. Damals wurde das Team von David „Football Genius“ Moyes, bei dem unter anderem ein junger Wayne Rooney im Einsatz war, aus dem Pokal geworfen.

Shrewsbury wird mit also mit Sicherheit nicht so ein Freilos für Liverpools Young Guns wie Everton in der vorigen Runde, sollte aber machbar sein!

Team News

Nur einen Tag nach dem Wolverhampton Spiel musste Jürgen Klopp gestern bereits wieder vor die Presse treten. Dabei ließ er sich nicht wirklich in die Karten schauen, was die Aufstellung betrifft. „Wir werden ein Team mit frischen Beinen haben. Wir haben Spieler, die nach einer Verletzung zurückgekehrt sind. Es ist also sinnvoll, sie spielen zu lassen, weil sie ziemlich gut sind und wir weiterkommen wollen“, sagte der Boss.

„Jetzt sind wir für diese Runde qualifiziert, die wir absolvieren möchten, und wir wissen, dass es schwierig ist, wie immer bei Pokalwettbewerben“, führte Klopp weiter aus. Bei Sadio Mané hatte er noch kein Update, zum Zeitpunkt der PK wurde Sadio gerade untersucht.

Bei Dejan Lovren sieht es hingegen gut aus, dass er nach seiner Verletzung erstmals wieder spielen könnte. Naby Keitas Einsatz wird sich erst kurzfristig im Training entscheiden: „Dejan trainierte ganz normal, bis zum Spiel eine ganze Woche, sollte also in Ordnung sein. Für Shaq und Millie ist es meiner Meinung nach zu früh. Naby, wir müssen sehen. Meine Information ist, dass er heute Teil des Trainings sein wird und dann müssen wir sehen“

Klopp wird mit Sicherheit kein Risiko gehen, durch die stark verbesserte Kadersituation im Vergleich zum Everton Spiel sollte das aber auch kein Problem sein. Lovren und Matip können in der Innenverteidigung wieder Spielpraxis sammeln, auch Fabinho sah man gegen Wolverhampton noch die Verletzungspause an. In der Offensive können die Jungen wieder ihr Können zeigen, auch Divock Origi braucht dringend Einsatzminuten.

Bei Shrewsbury kann Trainer Sam Ricketts aus dem vollen Schöpfen, der Kader wurde zusätzlich mit dem ehemaligen Liverpool Academy Spieler Sam Hart und Josh Vela verstärkt.“Von uns wird nichts erwartet, wir stehen unter keinerlei Druck“, sagte Rickett.

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