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Vorschau: Leicester City – Liverpool

Der nächste Kracher für Klopp und Liverpool: Im Premier-League-Spitzenspiel (21:00 Uhr/live auf Sky Sport Austria, Sky Q) sind die Reds beim Tabellenzweiten aus Leicester zu Gast. Kann Liverpool die Rekordserie von 34 ungeschlagenen Spielen in Folge auch gegen Jamie Vardy und Co. fortsetzen? 

Das nächste Schlagerspiel im Dezember naht mit großen Schritten. Diesmal reisen die Reds zu Ex-Trainer Brendan Rodgers und den “Foxes” nach Leicester. Der Überraschungs-Tabellenzweite empfängt den souveränen Tabellenführer, für Spannung ist also gesorgt. Die Reds gehen als frisch gebackener FIFA Klub-Weltmeister mit breiter Brust ins Rennen und wollen weiterhin in der Fremde punkten. Darüber hinaus ist Liverpool der erste englische Verein, der ein Triple mit Champions League, UEFA Super Cup und FIFA Klub-WM innehat.  

Klopp gegen seinen ehemaligen Vermieter

Für Brisanz ist jedenfalls nicht nur aufgrund der Tabellensituation gesorgt: Auch Rodgers spielt gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber eine signifikante Rolle. 2014 verpasste der Nordire mit Liverpool nur knapp die Meisterschaft und musste sich schließlich Manchester City knapp geschlagen geben.

Es wäre der erste Meistertitel seit 1990 gewesen und Rodgers wäre fast zur Trainerlegende geworden – doch was kam anders. Nicht nur Steven Gerrard wurde zur tragischen Figur, auch er. Die Luft war inzwischen raus, aber auch der Umgang mit Vereinslegenden wie Daniel Agger oder Pepe Reina sollten Rodgers im Oktober 2015 zum Verhängnis werden.

Der Coup blieb aus, doch die Fehler von damals auszubügeln stehen inzwischen sehr gut: Mit 10 Punkten Vorsprung vor Leicester – trotz eines Spieles weniger – stehen die Reds an der Tabellenspitze. Rodgers-Nachfolger Jürgen Klopp ist nach dem Gewinn von drei internationalen Titel auch auf einem außerordentlichen Weg die Meisterschaft nach Anfield zu holen. 

Interessante Nebensache: Klopp wohnt seit seiner Ankunft bei den Reds im ehemaligen Haus von Rodgers in Formby. Erst vor einigen Monaten kaufte Liverpool das Objekt vom Vorgänger ab.

Reds in Hochform – Leicester mit leichter Schwächephase

Bei den Reds gibt es zurzeit nicht viel worüber man sich beklagen könnte, in der Premier League lief es zuletzt wie am Schnürchen. Am letzten Spieltag wurde das Schlusslicht aus Watford mit 2:0 besiegt. Nach der Niederlage Uniteds bei den „Hornets“ kann man den Stellenwert nun besser einschätzen.

In der abgelaufenen Woche hatten die Reds nicht weniger als drei Pflichtspiele binnen vier Tagen zu absolvieren: Zum Auftakt durfte die U23 im Viertelfinale des Carabao Cups gegen Aston Villa ran und schlug sich mehr als gut. In einem über weiten Strecken offenen Partie wussten die „Young Guns“ zu überzeugen. Die Profis machten es in Katar besser und bezwangen nach Monterrey aus Mexiko (2:1) im Halbfinale auch Flamengo in einem dramatischen Finale nach Verlängerung (1:0.)

Bei Leicester ist nach der Siegesserie zuletzt etwas Sand im Getriebe. Die letzten zwei Ligaspiele konnten nicht gewonnen werden und im Carabao Cup setzte man sich erst im Elfmeterschießen gegen Everton durch. Vor allem die 1:3-Niederlage gegen City zeigte viele Schwächen auf. Dort, wo auch Klopp die Stellschrauben ansetzen muss.

Taktisch könnten beide Teams nicht unterschiedlicher sein. Rodgers wird mehrheitlich auf Kontermöglichkeiten um Top-Torjäger Jamie Vardy setzen. Aber hohe Bälle werden gegen Virgil van Dijk und Joe Gomez nicht reichen. Das Duo wird antizipieren, um zu entschärfen.

Was macht Klopp? Lässt der deutsche Übungsleiter Power-Fußball spielen, oder wird man selbst relativ tief stehen, um die Hausherren das Spiel machen zu lassen? Immerhin gehen die Jungs auf dem Zahnfleisch.

Team News

Klopp hielt aufgrund des Weihnachtsfeiertages vorab seine Pressekonferenz, aber leichter mit keinem passenden Weihnachtsgeschenk. Wie befürchtet hat sich Alex Oxlade-Chamberlain beim Spiel gegen Flamengo eine Verletzung des Außenbandes im Knöchel zugezogen. Einsätze gegen Leicester und Wolverhampton Wanderers sind ausgeschlossen.

Auch zu Joel Matip, Dejan Lovren und Fabinho ist der Status quo gleich. Das Trio schuftet für das Comeback, aber ein Einsatz kommt noch zu früh. Gini Wijnaldum wiederum dürfte wieder fit sein, nachdem der Niederlänger kein Spiel bei der Klub-WM bestritt.

Auf Seiten der Gastgeber ist lediglich Harvey Barnes fraglich. Der englische U21-Nationalspieler musste im Spiel gegen City wegen einer Knöchelverletzung ausgetauscht werden. Rodgers kündigt zwar an, dass Vardy bis zum Jahresende nicht durchspielen lassen wird, aber es ist äußerst unwahrscheinlich, dass der Angreifer ausgerechnet im Topspiel geschont wird.

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