Takumi Minamino hat als Kind zwar nicht in Liverpool-Bettwäsche geschlafen, aber der Wunsch für die Reds und Cheftrainer Jürgen Klopp zu spielen, besteht bereits seit 2015. Ein aufgetauchtes Interview einer japanischen TV-Anstalt zeigt nun, dass Minamino den Champions-League-Sieger nicht erst seit der Champions-League-Gruppenphase verfolgt.

Auf die Frage des Journalisten, wohin er einmal gehen möchte, welche Liga oder Mannschaft er favorisiere, offenbarte der Japaner: „In die Premier Premier League, weil Jürgen Klopp Liverpool trainiert, ich will nach Liverpool.“

Knapp fünf Jahre später ist der Wunsch des vielseitigen Mittelfeldakteurs endlich in Erfüllung gegangen. Am gestrigen Donnerstag wurde der Wechsel von RB Salzburg an die Anfield Road offiziell bestätigt. Er unterschrieb ein Arbeitspapier bis 2024 und kostet 8,5 Millionen Euro.

Minamino dürfte durch Shinji Kawaga inspiriert gewesen sein, der mit Jürgen Klopp in Dortmund drei Spielzeiten erfolgreich zusammengearbeitet hat. Unter anderem gewannen das Duo die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal. Aber auch die Art und Weise wie Klopp mit dem schüchternen Kawaga umgegangen ist, kann als großartige Menschenführung kategorisiert werden.

Spieler und Trainer freuen sich

Die gegenseitige Sympathie füreinander beruht offenkundig auf gegenseitig. Minamino entgegnete der neuen Aufgabe aufgeregt: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Jürgen Klopp. Ich denke, eine meiner Stärken wird es sein, mit ihm auch ein bisschen auf Deutsch kommunizieren zu können“, sagte er im Interview auf der Vereinsseite. Ich denke, er ist einer der besten Trainer der Welt und ich möchte mich immer weiter verbessern.“

Auch Klopp hatte nur lobende Worte für die neue Nummer 18 über. „Das sind fabelhafte Neuigkeiten – eine wunderbare Verpflichtung,“ wurde Übungsleiter aus Katar zitiert. „Wir freuen uns sehr, sehr darüber. Takumi ist ein sehr schneller, sehr cleverer Spieler, er findet Platz zwischen den Linien. Er ist mutig mit dem Ball, aber auch ohne. Ein richtiger Teamplayer. Er macht das Beste aus sich selbst zum Wohle aller.“