Was letzte Woche bereits durchgesickert war, wurde von Liverpool und RB Salzburg vor wenigen Minuten offiziell bestätigt: Takumi Minamino wechselt aus Mozartstadt an die Anfield Road und der erste Japaner in der Vereinsgeschichte. Er unterschrieb ein Arbeitspapier bis 2024.

„Ein Traum ist wahr geworden. Es war mein Traum, ein Spieler von Liverpool zu werden. Ich bin so aufgeregt“, sagte Minamino bei seiner obligatorischen Vertragsunterzeichnung. „In der Premier League zu spielen war immer ein Ziel von mir. Ich denke. das ist die beste Liga der Welt.“

„Ich habe gedacht, dass ich eines Tages in der Liga spielen könnte, wenn meine Karriere reibungslos verläuft. Aber ich hätte nie gedacht, dass ich in diesem Team spielen könnte und freue mich wirklich darüber.“

Der 24-Jährige wechselt nach fünf Jahren bei RB Salzburg an die Anfield Road. Für den vielseitigen Spielmacher wurden 8,5 Millionen Euro fällig, da die Ausstiegsklausel aktiviert wurde. Der „No-Brainer“ ist ab 1. Jänner 2020 offiziell spielberechtigt und könnte sogar vier Tage später im FA Cup gegen Everton sein Debüt im roten Trikot mit der Nummer 18 feiern.

Auch seine Ziele setzt Minamino bereits an: „Mein Ziel ist es die Premier League und die Champions League zu gewinnen“, so das Donnerstagsschnäppchen. Der Übergang zum Jahreswechsel bedeutet auch, dass der Nationalspieler im Viertelfinal-Kracher gegen Atlético Madrid spielberechtigt wäre.

Dank an Sportdirektor

Minamino weiter: „Salzburg bleibt für immer in meinem Herzen. Aber ich habe mich hier nicht nur als Spieler weiterentwickelt, sondern auch als Mensch. Ich habe sehr viel gelernt, all das sehr vermissen. Aber jetzt beginnt ein neues Kapitel in meinem Leben. Ich werde bei Liverpool wieder alles geben, so wie ich es auch in Salzburg gemacht habe.“

Nach dem 2:1-Sieg gegen Monterrey im Halbfinale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft durfte Klopp in der anschließenden Pressekonferenz noch nicht über den Winterneuzugang sprechen, doch nur stunden später war die Freude umso größer: „Das sind fabelhafte Neuigkeiten – eine wunderbare Verpflichtung,“ wird der deutsche Übungsleiter aus Katar zitiert.

„Wir freuen uns sehr, sehr darüber. Takumi ist ein sehr schneller, sehr cleverer Spieler, er findet Platz zwischen den Linien. Er ist mutig mit dem Ball, aber auch ohne. Ein richtiger Teamplayer. Er macht das Beste aus sich selbst zum Wohle aller.“

„Es ist eine fantastische Arbeit unserer Verantwortlichen, wie sie mit diesem Transfer umgegangen sind. Sportdirektor Michael Edwards und das Team verdienen viel Anerkennung dafür.“

Salzburg verabschiedet sich

„Wenn ein Spieler vom FC Red Bull Salzburg zur aktuell wohl besten Klubmannschaft der Welt wechselt, zeigt dies, dass wir uns mittlerweile auch international einen sehr guten Namen gemacht haben. Darüber sind wir als Verein auch durchaus stolz“, sagte RB-Sportdirektor Christoph Freun und fügte hinzu: „Mit Takumi geht ein überragender Mensch und toller Spieler, mit dem wir in den letzten fünf Jahren gemeinsam eine extrem erfolgreiche Zeit mit vielen Highlights hatten.“