Liverpool muss zum ersten FA-Cup-Auftritt 2018/19 am Montagabend (live auf DAZN, 20.45 Uhr) erneut nach Wolverhampton. Jürgen Klopp wird im Zuge dessen eine stark veränderte Mannschaft auf den Rasen schicken.

Der zweitwichtigste Wettbewerb der Insel sucht einen neuen Sieger. Für Klopp eine weitere Möglichkeit endlich seinen ersten Titel als Cheftrainer der Reds zu gewinnen.

Liverpools bittere und erste Premier-League-Niederlage gegen Manchester City (2:1) ist vergessen. Der Fokus gilt der der dritten Runde des FA Cups gegen Wolverhampton Wanderers.

Zuletzt konnte der prestigeträchtige Pokal im Jahr 2006 im Endspiel gegen West Ham United in Cardiff an die Merseyside geholt werden. Ein Herzschlagfinale, dass bis heute in den Köpfen der Fans geblieben ist. Man of the Match war niemand geringerer als Steven Gerrard.

Doch zurück zur Gegenwart: Mit den „Wolves“ wartet ein äußert unangenehmer Gegner. Ein Gegner, der weiß, wie man die Top 5 verwunden kann. Wolves-Trainer Nuno Espírito Santo hat eine schlagfertige Truppe geformt, die es sich inzwischen im Tabellenmittelfeld gemütlich gemacht hat.

Zudem kommt die Tatsache hinzu, dass der FA Cup in der Vergangenheit stets seine eigenen Gesetzte offenbarte. Liverpool ist daher einmal mehr gewarnt.

Tatsache ist auch, dass es eine Vielzahl von Änderungen in der Mannschaft geben wird, um Schlüsselspieler eine verdiente Pause geben zu können. Dennoch wird eine schlagfertige Truppe erwartet, die in die vierte Runde einziehen will.

Der souveräne 2:0-Premier-League-Sieg am 21. Dezember 2018 gegen Wolverhampton wird dabei hoffentlich den nötigen Auftrieb geben, um ein lästiges Wiederholungsspiel in Anfield zu vermeiden.

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Die namhafteste Veränderung gibt es im Kasten. Klopp hat bestätigt, dass Simon Mingolet starten wird. Für den Belgier ist es der zweite Pflichtspieleinsatz 2018/19. Stammkeeper Alisson Becker nutze die freie Zeit und jettete mit Familie für einen Kurzaufenthalt nach Rom.

Außerdem könnte Youngster Rafa Camacho die Position von Trent Alexander-Anrold als Rechtsverteidiger übernehmen. Der 18-Jährige Portugiese stellte sein Können in der Pre-Season 2018/19 in den USA unter Beweis.

Dejan Lovren und Virgil van Dijk werden angesichts fehlender Optionen das Duo in der Innverteidigung bilden, während Alberto Moreno für Andy Roberson einspringt. Der wechselwillige Spanier gab sich in seiner Rolle als Dauerreservist in einem Radiointerview zuletzt unzufrieden.

Fabinho, Naby Keita und Adam Lallana haben große Chancen das Zentrum zu gestalten. Jordan Henderson, Gini Wijnaldum und James Milner wird man daher schonen.

Im Angriff dürfen Xherdan Shaqiri und Daniel Sturrdige von Beginn an ran. Die Personalie Divock Origi ist fraglich, da der 23-Jährige mit einem Winterwechsel liebäugelt. Als kolportierte Ablösesumme wurden in den Medien bis zu 25 Millionen Pfund genannt.

Zu guter Letzt wird der 16-jährige Ki-Jana Hoever (Rechtsverteidsiger) erstmals Profluft schnuppern. Das niederländische Supertalent steht im Mannschaftskader. Nuno Espirito Santo kann zwar aus dem Vollen schöpfen, wird aber wie sein deutscher Trainerkollege die Rotationsmaschine anwerfen.

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