Liverpools Physiotherapeut Ruben Pons hat angegeben, dass Mohamed Salah vor dem alles entscheidenden Champions-League-Endspiel gegen Real Madrid nicht fasten wird.

Der Ägypter, der in seiner Debütsaison an der Anfield Road 44 Tore erzielte, ist unbestritten das Um und Auf der Reds-Offensive. Damit seine utopischen Leistungen gegen die „Blancos“ keinen Abbruch erleiden, sollten/müssen dem Körper wichtige Nährstoffe zugeführt werden.

Das Team von Jürgen Klopp hat sich bereits im Vorfeld Gedanken über den Fastenmonat gemacht. Pons, der vom spanischen Radiosender Cadena SER interviewt wurde, gab an, dass der Superstar sowohl am Freitag als auch am Samstag Nahrung zu sich nehmen wird. „Als wir in Marbella waren, hat unsere Ernährungsberaterin (Mona Nemmer) einen speziellen Plan erstellt“, so der Spanier.

Demnach ist es Salah erlaubt, das Fasten zu brechen, da er tagsüber als Reisender gilt, was zweifelsohne der Fall ist. Generell profitieren viele Muslime mit großer Belastung davon; ihnen ist es erlaubt außerhalb des Ramadan die Fastenzeit nachzuholen.

Sadio Mané und Emre Can gehören ebenfalls dem islamischen Glauben an, ob ihre Pläne mit dem von Salah übereinstimmen, ist nicht bekannt.

Großmufti erteilt Sondererlaubnis

Der ägyptische Volksheld erhielt vom Grußmufti Shawki Allam aus Kairo eine Sondererlaubnis. Er dürfe während des Finaltags eine Pause einlegen. Der 25-Jährige selbst, wollte die Genehmigung ursprünglich nicht in Anspruch nehmen. Der Ramadan endet am 14. Juni.