Liverpool hat die Verlängerung seines Sponsoringvertrags mit der internationalen Bankengruppe Standard Chartered bekanntgegeben.

Mit der Verlängerung des Kontrakts endet gleichzeitig die langjährige Partnerschaft zum Ende der Saison 2022/23. Was im Jahre 2010 begann, entwickelte sich zum zweitlängsten Deal der Klubgeschichte. Der neue Vier-Jahres-Vertrag soll Liverpool 160 Millionen Pfund einbringen (umgerechnet 183 Millionen Euro).

Durch die Zusammenarbeit hat Standard Chartered mehr als 40 Millionen Menschen über LFC-Plattformen erreicht. Der Werbewert ist enorm: Die Reds haben in den letzten zwei Jahren ein Dutzend Städte und Länder besucht; darunter Hongkong, Singapur, Kuala Lumpur, Shanghai, Mumbai, Jakarta und zuletzt Dubai.

Auch der Einzug ins Champions-League-Endspiel könnte für das Finanzunternehmen nicht wertvoller sein: Mehr als 200 Länder werden das Finale am Samstagabend gegen Real Madrid übertragen, dass durchschnittlich von geschätzten 150 Millionen Menschen verfolgt wird. Insgesamt könnten diesmal mehr als 400 Millionen Zuschauer erreicht werden.

Der „Main Sponsor“ unterstütze zahlreiche Programme wie das der UN beispielsweise. „Seeing is Believing“ gehört allerdings zum Flaggschiffprogramm. Durch den jährlichen Logotausch auf den Trikots konnten im letzten Jahr 500.000 US-Dollar für vermeidbare Blindheit generiert werden. Zudem spendete die Bank in den letzten zwei Spielzeiten mehr als 500 Tickets an örtliche Merseyside-Gemeinden.

Die Standard Chartered Bank entstand aus einer Fusion im Jahre 1969 zwischen den britischen Überseebanken Standard Bank Ltd. und der Chartered Bank of India, Australia and China. Seinen Hauptumsatz erwirtschaftet das Unternehmen jedoch nicht in Großbritannien, sondern in Hongkong, Südkorea, Indien und anderen Teilen Asiens.